Trading Places (9.13)

Hihi. Die Folge ist schon soooo alt und schreibe trotzdem noch eine Review. Ich habe eigentlich keine Lust und überhaupt ist das hier schon die dritte Version, die ich bestimmt auch noch löschen werde, aber egal (oh, doch nicht). Doch bevor ich aus Feed-Readern gelöscht werde, gebe ich mal ein Lebenszeichen von mir.

Keine besonders gute Folge, muss ich sagen. Und das war auch Grund, warum ich meine verschriftlichte Meinung so lange aufgeschoben habe. Im Vergleich mit The Hand That Rocks The Wheelchair war diese hier schon fast unterdurchschnittlich, auch wenn einige gute Lacher dabei waren.

Peter gewinnt ein Dirtbike, Meg und Chris zerstören es bei einer kleiner Spritztour und da die beiden Kinder keinen Respekt für die Aufgaben der Erwachsenen zeigen, kommt von diesen kurzerhand der Vorschlag, dass die vier für eine Woche die Rolle tauschen. Lois und Peter gehen in die Highschool, Chris übernimmt den Job seines Vaters und Meg kümmert sich um den Haushalt. Doch in den Schuhen der jeweils anderen fällt den Eltern auf, dass das Leben als Jugendliche doch nicht so sorgenfrei ist wie sie es in Erinnerung hatten und die Kinder in der Erwachsenenrolle eine bessere Figur machen als sie. So viel besser, dass Peter gefeuert und Chris statt seiner eingestellt wird.

Die Einführung der Handlung hat mir ein bisschen zu lange gedauert, die Geschichte, wie Peter das Dirtbike gewinnt und daraufhin seine Persönlichkeit etwas anpasst, liefert annehmbare Unterhaltung, doch besonders die Einbindung von Mr. Pewterschmidt muss als erzwungen und eher unlustig abgeschrieben werden. Aber hey, Adam West hat einen kurzen Auftritt und das ist immer gut („HELP, I’m lost in corn!“).

Der zweite Teil ist tatsächlich etwas besser gelungen und die Stresssituation, in die Chris schon bald gerät, ist gut geschrieben und lustig präsentiert. Stewie und Brian haben in dieser Folge nur kleine Rollen, die aber das Geschehen aber perfekt unterstreichen. Das Ende aber wirkt erzwungen und zwar so sehr, dass sie den Gesamteindruck beeinträchtigt. Die aufgesetzte Situation der Familieneintracht – das Friede, Freude, Eierkuchen – lässt sich auch nicht durch den abschließenden Satz des Arztes („Hey, what do you guys do after the screen goes black?“) nicht relativieren. Es bleibt einfach der Eindruck, dass die Macher keine wirklich gute Idee für den Schluss hatten.

3/5

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