Ach, würden sie doch wenigstens schlechte Musik machen.

Habe letztens mal wieder Scrubs geguckt, eine Zeit-Totschlag-Methode, die ich im übrigen nur empfehlen kann. Die sechste Staffel um genau zu sein. Und wie fast jede Staffel hat auch diese ein unheimlich großes Opening-Bit (Sketch will ich nicht sagen). Das ist das, in dem der betrunkene JD von einer Gruppe homosexueller Senioren nach Las Vegas entführt wird. Im Hintergrund läuft dabei ein Song, der mir irgendwie vertraut vorkommt. Er klingt unheimlich gut, aber ich kann ihn nicht genau einordnen.

Und würde im Refrain nicht „Here it goes again“ gesungen werden, hätte meine Recherche etwas länger gedauert. Denn so heißt der Song (den IMDB nicht im Soundtrack der Folge listet) und einen kurzen Abstecher nach Youtube später, habe ich eine neue Lieblingsband.

Natürlich fallen einem zuerst die grandiosen Videos auf, die die Singles schmücken. Die Choreographie auf den Laufbändern zu genanntem Lied hat wohl jeder schon mal irgendwie gesehen und sei es auch bei den Simpsons gewesen. Zu der Veröffentlichungszeit des Videos hatte ich noch kein Internet am eigenen PC, weshalb mir diese Band wohl bis jetzt fremd war – vielleicht war ich aber auch nur unglaublich ignorant. Und hey, vielleicht geht’s einigen von euch ja genau so wie mir. So mancher Hype soll bisweilen verschlafen worden sein.

Und das ist keine rühmliche Ausnahme in der Videographie der Band, auch die Clips zu „White Knuckles“, „WTF?“, „End Love“ und „This Too Shall Pass“ gehören zum Besten, was man in diesem Bereich betrachten kann. Minimalistisch gedreht, teilweise etwas amateurhaft, aber unfassbar kreative Videokunst, in dessen Quintessenz keine Mühen gescheut werden. Der Ideenreichtum ist kaum beschreibbar oder zumindest reichen meine Fähigkeiten nicht aus, um ihn adäquat vermitteln zu können. Deshalb nach dem Klick noch die Videos zu den vier genannten Songs. Das mag zwar die höchst unansehnlichste Weise sein, das hier einzubinden, aber es kann halt nicht alles so perfekt sein wie das folgende.

Wer sich ein bisschen umguckt, findet außerdem vielleicht ein paar ziemlich interessante Filmchen, in denen über die Hintergründe der jeweiligen Drehs berichtet wird.

Ein Gedanke zu „Ach, würden sie doch wenigstens schlechte Musik machen.

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