Poetry Slam #1

Da ich die Vortragsform des Poetry Slam in der letzten Zeit abgöttisch verehre und in den ersten zwei Wochen meines neuen Semesters auch schon auf zwei Slams war, nehme ich den Versuch in Angriff euch alle – werte Leser – zu bekehren.
Dass man die Faszination eines Slams schlecht erklären kann, habe ich jetzt schon öfter festgestellt. Worte reichen dafür leider nicht aus. Sogar den Ablauf und die Art von Texten zu erläutern, die vorgetragen werden, ist nicht so ganz leicht. Es gibt doch zu große Unterschiede. Aber glücklicherweise sind wir hier im Internet, in dem Multimedialität groß geschrieben wird. Hat schon mal jemand versucht ein Youtube-Video in ein echtes Gespräch einzubetten?

Yasmin Hafedh, Gewinnerin der letztjährigen U20-Meisterschaft, widmet diesen Text einer besonderen Person. Und nein, es ist nicht so eine Person, an die ihr jetzt denkt.

5 Gedanken zu „Poetry Slam #1

  1. Dr. Borstel

    Gut, dass man mich dazu nicht bekehren muss. Sympathischer Text, gar nicht unbedingt das, was man bei Slam Poetry erwartet. Aber das Schöne an Poetry Slams ist ja ohnehin, dass man nie das bekommt, was man erwartet.😉

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  2. DerGraf Autor

    @borstel: Inwiefern unerwartet? Weil ich habe den Eindruck, dass diese Art von Prosa immer häufiger vorkommt; das klassische Gedicht immer seltener wird. Oder ist’s eher darauf bezogen, dass viele Beiträge rein humoristischer Natur sind?
    @mia: Geht mir genau so. Ich habe hier sogar ein bisschen mehr Auswahl und schau mir das jetzt mal alles an und entscheide dann, zu welchen Veranstaltungen ich regelmäßig gehen werde.

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  3. Khitos

    Auf eine Art sympathisch, auf ne andere Art zu angestrengt einen witzigen Text vorzutragen. Erinnert mich an Julian Heun (den einzigen PoetrySlammer, den ich kenn…), den ich jetzt nach dem einen Video ein wenig besser finde, aber das auch nur, weil seine Texte noch komischer aufgebaut und vorgetragen werden und das gerade den Spaß ausmacht.

    Antwort
    1. DerGraf Autor

      Was ich an diesem Text so herausragend finde, wie mit den psychischen Folgen des Einbruchs umgegangen wird. Sie versucht es durch aufgesetzte Lässigkeit und leisen Humor zu kompensieren. Wenn sie dann am Ende subtile, aber erkennbare Panik oder besser Ärger oder noch besser eine gewisse Resignation ausdrückt, dann bin ich immer wieder hingerissen.
      Julian Hein ist natürlich auch super und wird hier sicherlich noch Erwähnung finden.

      Antwort

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