Tag 11 – Ein Buch, das ich mal geliebt habe, aber jetzt hasse

Ähhhhhhhh…

Ich stimme Dr. Borstel auf jeden Fall zu, wenn er sagt, dass es keine schlimmere Aufgabe als diese hier gibt. Kann man im Grunde auf mich nur so übertragen, dass ich früher als Kind oder anfänglicher Jugendlicher etwas gelesen habe, das ich damals total toll fand und mittlerweile – aus welchen Gründen auch immer – total peinlich finde und es deshalb aus Prinzip „hassen“ muss. So wie ich etwa Madonna hasse, weil in meinen beheimateten CD-Regal immer noch ihr Album „American Life“ steht, das ich mir im Alter von dreizehn oder vierzehn gekauft hab. Damals als ich noch nicht durch die Ärzte geläutert war. Heute muss ich die CD als Jugendsünde natürlich hassen. Aber ich schweife ab.

Mit Musik könnten wir dieses Spiel sogar eine Weile spielen, aber bei Büchern fällt es mir sogar schwer, ein einziges aufzuzählen. Das hat einmal damit zu tun, dass ich als Kind nie so wirklich viel gelesen habe. Das tue ich heute auch noch nicht. Ich lese gerne, aber nicht unbedingt viel. Und ich habe viele Bücher, die in diese Kategorie fallen könnten erst viel zu spät gelesen, als dass sie mich noch umgeworfen hätten. „Eragon“ wäre ein Beispiel dafür.

Sollte ich irgendwann noch mal „Morgen war Krieg“ von John Marsden (ne, nicht der Typ aus „Red Dead Redemption“), eine Geschichte um australische Jugendliche, die an einem schwer erreichbaren Ort campen, als ihr Land von ungenannten Aggressoren eingenommen wird, lesen, hätte ich vielleicht einen Kanditaten für den heutigen Tag. Ich hab es damals nämlich abgöttisch geliebt und mir auch die beiden Fortsetzungen gekauft, wobei mich jetzt überrascht, dass die englische Wikipedia behauptet, es gäbe sieben Teile. Habe den dritten Band allerdings auch nie zu Ende gelesen, weil ich tatsächlich Angst hatte, was mit meinen liebgewonnenen Charakteren passieren würde. Naja, vielleicht schaue ich in den Semesterferien noch mal rein. Ich lasse euch dann an meiner neugewonnenen bzw. bestätigten Meinung teilhaben.

5 Gedanken zu „Tag 11 – Ein Buch, das ich mal geliebt habe, aber jetzt hasse

  1. christian

    Tomorrow when the War began, hätte gar nicht gedacht, dass das tatsächlich von Jugendlichen außerhalb Australiens gelesen wird. Trailer gefällt mir aber trotzdem nicht😉

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  2. DerGraf Autor

    @ringvernichter: Der Trailer macht mich ehrlich gesagt ziemlich an, deckt sich auch im Großen und Ganzen mit meinen Erinnerungen. Nur dass es mir durch die Musik etwas zu heroisch rüberkommt. Red Dawn kenne ich nicht.
    @henry: Ich vermute mal, du beziehst dich auf den Tweet🙂 Naja, es ist ja eigentlich so gedacht, dass man ein Buch nennt und das konnte ich bisher nur bei der gefühlten Hälfte der Beiträge wirklich und eindeutig.
    @christian: Ach, ich glaube, dass das sogar sehr beliebt sein könnte. Eine Buchreihe, die in einem Land mehr als 2 Millionen Mal verkauft wurde und deren erster Teil mit einem Budget von ca. zwanzig Millionen Dollar verfilmt wird, kann doch im Rest der Welt nicht so unbekannt sein, oder?🙂

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  3. Dr. Borstel

    Huhu, Madonna. ^^ Na ja, solche CD-Jugendsünden hat wohl jeder. Zumindest das ist definitiv ein Vorteil der Entwicklung hin zu MP3-Alben.😉

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