Projekt Hörsturz #24

Ich entdecke gerne neue Musik, tue mir aber immer sehr schwer damit, es aktiv zu tun, z.B. durch Rumsurfen bei last.fm und dem parallelen Songsuchen bei YouTube, seitdem es auf Ersterem ja kaum noch komplette Songs zu hören gibt. Das ist mir meistens jedoch zu umständlich und zu ermüdend. Von daher habe ich schon seit einigen Wochen das Projekt Hörsturz verfolgt, auf das ich zuerst bei der Chaosmacherin und etwas später auch bei Dr. Borstel aufmerksam geworden bin. Und hab mich jetzt mal spontan dazu entschlossen, auch daran auch mal teilzunehmen.

Das Projekt läuft folgendermaßen ab. Blogger schlagen bei freeQnet Songs vor, aus denen für die nächste Runde per Zufall fünf ausgesucht werden und die Community anschließend dazu aufgerufen ist, diese Songs zu bewerten. Einen Überblick über die Regeln gibt es hier. Wer auch noch die Bonussongs sehen möchte, klickt hier. Die lass ich ausfallen, hab nämlich neben Uni-Zeugs noch zwei weitere Posts für das Ding hier zu schreiben.

Milow – You don’t know (von kasumi)

Hm, ein Song, der meiner Mutter gut gefällt. Das geht meistens damit einher, dass ich ihn gar nicht leiden kann. Hier verhält sich das genau so. Mittelmäßiger, zu hundert Prozent aufs Radio zugeschnittener Pop, was ich so überhaupt nicht leiden kann. Da ich im Auto zwar stöhnen würde, aber nur wegen Milow auch nicht den Sender umstelle, gibt’s von mir noch eine 1,5/5.

Pernice Brothers – Jacqueline Susann (von JuliaL49)

Noch so ein potenzieller Radio-Song. Der gefällt mir aber ungleich besser, hier wird nicht so apathisch auf die Tränendrüse gedrückt, die an manchen Stellen schön verzerrte Gitarre sagt mir sehr zu, die Stimme ist sehr angenehm, hat insgesamt ein sehr nettes Tempo. Doof nur, dass das Lied so abrupt endet und überhaupt sehr kurz ist. 3/5

Raining Pleasure – Fake (von Postpunk)

Erinnert mich aus irgendeinem Grund an „Bang Gang“, auch wenn die Musik hier sehr viel mainstreamfreundlicher rüberkommt. Easy Listening könnte man es wohl nennen, gefällt mir aber sehr gut. Man könnte der Band natürlich vorwerfen, dass der Song die vier Minuten vor sich hin dümpelt. Ich seh’s eher als einen träumerischen Song, der besonders zum Schluss, wenn Gitarre und Synthie zusammenarbeiten das Prädikat Tagtraum verdient. Außerdem ein sehr nettes Video und wann hört man schon mal solche Klänge von einer griechischen Band. 4/5

Emerald Park – For Tomorrow (von Dr. Borstel)

Die Stimme des Sängers lässt sich gut anhören, der Beat geht in Ordnung. Aber für über 6 Minuten Spielzeit finde ich es doch auf Dauer etwas ermüdend. Dennoch schöner Indie-Pop, der von mir noch den etwas ungerechten Creative-Commons Bonus bekommt. Das Album hab ich mir auf jeden Fall gerade runtergeladen. 3/5

Berndsen – Lover in the Dark (von endgueltig)

Ich habe so meine Probleme damit, Elektromusik meine Sympathie entgegenzubringen. Klar, es gibt Ausnahmen, aber in den meisten Fällen lässt sie mich einfach kalt. Bei „Lover in the Dark“ ist das so und auch wenn das Video ziemlich genial und lustig ist, kann das Lied mein Herz nicht gewinnen. 1,5/5

3 Gedanken zu „Projekt Hörsturz #24

  1. Pingback: Projekt Hörsturz – Runde 24 – freeQnet

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