The Count

Der Graf – das sollte bekannt sein – ist ein Freund der englischen Sprache und kann die Vorbehalte und Kritik gegen den Einfluss des Angelsächsischen in keinster Weise nachvollziehen. Er schaut Filme und Serien, die in englischer Sprache produziert wurden, generell und ausschließlich im Originalton und falls er doch mal dazu gezwungen ist, die synchronisierte Fassung zu sehen (z.B. bei DVD-Abenden), meckert er die ganze Zeit rum und verdirbt den Leuten, durch die er dazu gezwungen ist, den Spaß.

Oder er hält halt das Maul und guckt es sich eben ganz ruhig auf Deutsch an.

Nur englische Bücher scheine ich nicht mehr lesen zu können. Drei Bücher stehen in meinem Regal, die ich mir zwar gekauft, aber nie gelesen habe. Das ist zum einen „The Anamolies“ von Joey Goebel, das ich allerdings bereits als deutsche Fassung verschlungen habe. Zu meiner Verteidigung muss man in diesem Fall sagen, dass ich mir das Buch seinerzeits eigentlich ausschießlich für eine Buchvorstellung für den Englischunterricht gekauft hatte (und mir beim Anlesen aufgefallen ist wie schwer Lusters geschwollener Sprachstil zu verstehen ist). Das zweite Buch kommt ebenfalls von Goebel und heißt „Commonwealth“, das wohl erst zuletzt in der deutschen Übersetzung (und dem neuen Titel „Heartland“) als Taschenbuch erschienen ist. Das habe ich zwar sogar verstanden, aber es hat mich zu Beginn so gelangweilt, dass ich irgendwann aufgehört habe zu lesen – und habe wohl aus mangelndem Durchhaltevermögen ein echtes Meisterwerk verpasst (wenn die Rezensenten Recht haben sollten). Das dritte Buch trägt den Namen „The Ultimate Hitchhiker’s Guide To The Galaxis“. Bin mir nicht sicher, ob euch das etwas sagt, ist ja nicht ganz so bekannt wie die beiden Bücher von Goebel. Ahem.

Nun gut. „Per Anhalter durch die Galaxis“ trifft dummerweise so gar nicht meinen normalen Geschmack in Sachen Literatur, denn es ist Sci-Fi und dann auch nur mit einem abstrusen Humor durchzogen, über den ich in den meisten Fällen nur müde lächeln kann. Aber das Buch (bzw. Bücher; sind immerhin alle fünf Bände) befindet sich auch erst seit guten drei Wochen in meinem Besitz und bevor ich das mit voller Aufmerksamkeit angehe, muss ich noch ein paar Bücher fertig lesen.

Vielleicht ist mein Problem mit englischen Büchern auch einfach nur eine Sache der ganz unglücklichen Auswahl.

2 Gedanken zu „The Count

  1. Dr. Borstel

    Ich hatte mir ja eigentlich für dieses Jahr vorgenommen, „Lord of the Rings“ mal im Original zu lesen. Bin aber wieder nur hundert Seiten weit gekommen. Hm … mein Englischunterricht hat meine Lust an der geschriebenen englischen Sprache jedenfalls nie sonderlich gefördert.

    Antwort

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