ttdtftlw (3)

Oh, es ist schon wieder ttdtftlw-Day. Zeit also, um mir wieder was aus den Fingern zu saugen, das euch hoffentlich gefällt. Und hey, Neuseeland hat gerade das Führungstor gegen Italien geschossen. Das kann ja eigentlich nur ein gutes Omen sein. Inwiefern genau, weiß ich aber auch nicht.

#1 – Song: Alles hin, hin, hin

Okay, das Video ist ziemlich lang geraten; auch weil Ja, Panik so bodenständig ist, dass sie zu Beginn einen minutenlangen Text über die eigene Aussage mit übertrieben eloquenter Wortwahl (was mir ja eigentlich gefallen sollte) vorlesen lässt. Die Visualisierung des Songs ist hingegen vielleicht etwas übertrieben ruhig und gemächlich ausgefallen, was mir beides überhaupt nicht gefällt. Aber immer noch besser als das lächerliche Rumgehoppel bei der Single „Pardon“. Der Song an sich ist jedoch über jeden Zweifel erhaben, solange man mit der Sängerstimme etwas anfangen kann, und trifft mit seiner Thematik des Geldes, des Kapitalismus und der Kritik an diesem genau meinen Nerv.
Wer nur den Song hören will, springe bitte direkt zu Minute 5:35.

#2 – Spiel: Crush the Castle 2

Ein Katapult und eine Burg. Das sind die wesentlichen Elemente des Flashgames „Crush the Castle“, in dem man mit dem Katapult die Bewohner einer Burg – sagen wir es wie es ist – erschlagen muss. Das lief im ersten Teil unglaublich kurzweilig, aber ebenso anspruchslos ab. Daran hat sich auch im ganz frischen zweiten Teil nicht viel verändert. Man macht es jetzt mit schönerer Grafik und gelegentlich aufblitzendem taktischen Anspruch, wobei auch dieser das Spiel nicht wirklich anspruchsvoll macht. Kurzweilig ist es nach wie vor. Die Blutwolken, die es jetzt beim Ableben der Schlossbewohner gibt, finde ich allerdings sehr störend.

#3 – Lifecontent: DerGraf und das Sprechen vor Menschen

Ich stehe ungern im Mittelpunkt und das unter so ziemlich allen Umständen; ein Grund, warum ich seit Jahren keinen Geburtstag mehr feier. Ich schlage mich für gewöhnlich auch nicht darum, vor einer Gruppe von Menschen zu reden – gebrochen habe ich damit auf freiwilliger Basis vor ein paar Monaten mit meinem mäßig erfolgreichem Poetry-Slam-Auftritt. Mit Referaten verhält sich das etwas anders, aus dem einfachen Grund, weil die besonders in der Uni (und auch schon früher in der Schule) einfach unumgänglich sind. Mit denen hab ich bedeutend weniger Probleme, auch weil ich mir die extreme Nervosiät vor solchen Situationen schon vor einigen Jahren abtrainiert habe. Das ist übrigens gar nicht so schwer, man muss einfach nur mit Null-Bock- bzw. Ist-mir-doch-eh-alles-egal-Einstellung ran gehen; bei mir hat’s bisher auf jeden Fall immer funktioniert. Natürlich macht mich das nicht zu einem perfekten Redner, aber es verhindert zumindest ein K.O. durch Panikattacke.

Am Freitag habe ich ein Kurzreferat zu Woody Allens Meisterwerk „Annie Hall“ (hier wohl eher als „Der Stadtneurotiker“ bekannt) gehalten. Ohne Benotung oder überhaupt einer Bewertung durch den Dozenten. Gilt nämlich lediglich als Studien-, nicht als Prüfungsleistung. Klar hätte ich mir eine Einschätzung gewünscht, man will sich ja auch gezielt verbessern können. Allerdings hatte ich das Gefühl, dass es insgesamt in Ordnung war, auch wenn ich zu Beginn ein bisschen rumgestottert habe. Das hat sich aber sehr schnell gelegt. Und am Ende hatte ich den Eindruck, dass es meinem Dozenten ganz gut gefallen hat. Gefragt hatte ich nicht mehr, musste nämlich schnell zu meiner Wohnung, um meinen Kram zu packen und rechtzeitig zum Bahnhof zu kommen.

Für alle, die es nicht gucken: Italien und Neuseeland spielen zur Halbzeit unentschieden.

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