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Ein bisschen Sonnenschein

Heute die Frage, warum Mr. Sunshine vielleicht meine nächste Lieblingsserie werden könnte.

Wer meine früheren Bloggerjahre respektive mich selbst kennt, wird sicherlich irgendwie mitbekommen haben, dass ich ein unglaublicher Friends-Fan bin. Mittlerweile zwar weniger, weil ich wirklich noch behaupten würde, dass sie qualitätiv eine besonders gute Serie gewesen wäre. Es ist mehr so eine emotionale Sache. Einige Charaktere (merkwürdigerweise sind das Ross, Joey und Chandler und nicht etwa die weiblichen Figuren) gefallen mir auch heute noch gut und bei einer erneuten und der gefühlten zwanzigsten Sichtung der Serie kann ich immer noch über sie lächeln. Friends war die erste Serie, die man nicht als Kindersendung bezeichnen würde und mit der ich über längere Zeit groß geworden bin; davor war noch Sabrina – Total verhext! mein Favorit (ich war da nun mal erst zehn oder elf). Das könnte ich mir heute nicht mehr länger als fünf Minuten ansehen.

Friends war groß, das lässt sich nicht bestreiten und eigentlich ist es schade, dass es nur so wenige Schauspieler nach dem Ende der Serie den Sprung geschafft haben; damit meine ich nicht ausschließlich auf die große Leinwand, sondern generell. Matthew Perry, mein absoluter Liebling, hat es geschafft, nicht in dem Maße wie Jennifer Aniston, aber immerhin.

Und er darf nun ab Herbst als Protagonist in der Serie Mr. Sunshine Ben Donovan, den Manager der zweitklassigen Eissporthalle „Sunshine Center“ in San Diego mimen. Nebenbei wird er auch noch vierzig und macht deshalb ein bisschen Mid-Life-Crisis mit. Wobei „darf“ in Anbetracht, dass Perry nicht nur Creator, sondern auch noch Executive Producer ist, natürlich nicht die perfekte Wortwahl ist. Würde allerdings jemand anderes die Hauptrolle spielen, würde mich der Plot nicht sonderlich reizen. Aber hier erst mal der Trailer zum Pilot.

Der Aufbau der Handlung um den Arbeitsplatz herum erinnert mich spontan an 30Rock, was ja an sich nichts Schlechtes ist, solange Alec Baldwin weg bleibt. Der Cast verbindet das Beste aus Friends (bereits genannter Matthew Perry) und dem Friends-Spinoff Joey und zwar in Form von Andrea Anders, die hier wohl das love interest von Ben spielt und ebenfalls im Sunshine Center beschäftigt ist. Als sein Boss tritt Allison Janney auf, die mir aus Juno und 10 Things I Hate About You bekannt ist. Tatsächlich erinnert mich ihre neue Rolle in der etwas verrückten Art an die Schulleiterin, die sie in 10 Things gespielt hat. Durch die beiden kleineren Charaktere von Roman und Heather (die Assistentin) besteht außerdem hohes Potential für Running Gags und (hoffentlich) eher absurde Nebenhandlungen.

Ich freue mich auf jeden Fall tierisch auf den Herbst, wenn uns diese Serie für den ausbleibenden Sonnenschein im Real-Life entschädigt…

Als Entschuldigung für das miese Wortspiel gibts noch zwei Preview-Szenen.

6 Gedanken zu „Ein bisschen Sonnenschein

  1. bullion

    „Mr. Sunshine“ ist auch einer meiner Serienfavoriten für den kommenden Herbst. Hauptsächlich auch wegen Matthew Perry, aber ebenso wegen Allison Janney, die in meiner Lieblingsserie „The West Wing“ eine der Hauptrollen spielte.

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    1. DerGraf Autor

      Für mich ist neben Perry vor allem Andrea Anders interessant. Bin ja großer Fan der ersten Staffel „Joey“ und sie hat mir in der Rolle der Alex ausgesprochen gut gefallen. „The West Wing“ habe ich nie gesehen, aber Janney fand ich in den Filmen, die ich kenne, sehr gut – und so wie ihr Charakter im Trailer rüberkommt, freue ich mich schon tierisch auf die Serie🙂

      Antwort
    1. DerGraf Autor

      Versuch’s mit was Neuem. Die letzte Herbst-Season hatte einige wirkliche Highlights zu bieten. Etwa „Modern Family“, das ich dir an dieser Stelle nochmals empfehlen will. Nach der vierten Folge „Community“ kann ich auch die Serie vorschlagen. Sie bietet bisher überdurchschnittliche Unterhaltung mit einigen urkomischen Szenen. Der Pilot von „White Collar“ (aus der letzten Summer Season) hat mich noch nicht so vom Hocker gehauen, Potenzial ist aber definitiv da (und mir ist von Sandra und Hagen versichert worden, dass es noch genutzt wird). Die achte Staffel „Family Guy“ kann man an dieser Stelle trotz einiger verstörender Episoden nennen. Zumindest die erste Folge sollte man gesehen haben. Die ist wirklich genial.

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      1. DerGraf Autor

        Achja: Falls du Courteney Cox in einer Hauptrolle sehen willst, guck dir „Cougar Town“ an. Da du schon selbst den Vorschlag machst, Friends noch mal zu wiederholen. Neil ‚The Janitor‘ Flynn spielt übrigens in „The Middle“ die Hauptrolle. In die Serie habe ich allerdings selber noch nicht reingesehen.

  2. bullion

    Da gibt es so einiges zu schauen. Gerade ist meine „It’s Always Sunny in Philadelphia“ DVD-Box angekommen, was ich noch einmal nutzen möchte, um eine Empfehlung für diese Serie auszusprechen.

    Antwort

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