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Ray Guns are not Just the Future

Das aktuelle (und insgesamt zweite Langspiel-) Album des Duos namens The Bird and the Bee aus dem frühen Jahre 2009. Ein Album, das ich mir ohne Unser Star für Olso und den bewunderswerten Musikgeschmack der Meier-Landrut Lena wohl niemals gekauft, geschweige denn, dass ich jemals etwas davon gehört hätte. Ein paar zusammenhangslose, ungeordnete Gedanken. (Für das qualitätssuboptimale Header-Bild entschuldige ich mich, habe aber leider zur Zeit nur die Kamera meines Handys zur Verfügung)

  • Ray Guns (das Album hat zwar einen coolen Namen, aber er ist mir an dieser Stelle ein bisschen zu lang) bietet einen in erster Linie ruhigen, aber doch vielfältigem Klang mit einem nicht irrelevanten Anteil an Elektronik-Elementen, dem die Bezeichnung Downtempo wohl kaum widerlaufen würde.
  • Die Musik erinnert mich spontan sehr an Frou Frou (deren Musik ja immerhin auch zu Downtempo gezählt wird), wobei ich hinzufügen muss, dass ich mir abgesehen von „Let Go“ keinen Song wirklich ins Gedächtnis rufen kann.
  • Highlight der CD ist zweifelsohne „Diamond Dave“, das mich durch Lenas Auftritt erst auf das Album – und The Bird and the Bee generell – aufmerksam gemacht hat. Wer Lenas Interpretation kennt und dann das Original hört, wird erst mal irritiert sein, denn unser Superstar hat das Lied ihren eigenen Fähigkeiten angepasst und – wenn ich das mal so sagen darf – ge-kate-nasht. Mir gefällt die Originalversion mit der eher süßlichen, beruhigenden Stimme im Moment besser, würde mich wahrscheinlich aber für ein Patt entscheiden, sollte ich noch mal Lenas Auftritt sehen.
  • Am Besten gefällt das Album sicherlich straight und ohne Unterbrechung durchgehört. Denn die Songreihenfolge ist unheimlich flüssig, bei vielen Songs lässt sich der Übergang sogar kaum heraushören (vor allem beim Intro und der kurzen Intermission „Phil“ und den angrenzenden Songs). In seinen instrumentalen Abschnitten wohl auch besonders gut für Filmmusik geeignet.
  • Schön ist auch, dass trotz dieses Einklangs in Sachen Übergangs die Songs an sich sehr abwechslungsreich ausfallen. Zwar nicht in dem Maße, dass ich beim Hören schon die Songs herausraten könnte, aber das kann ich persönlich sowieso frühestens nach dem zehnten Mal Hören.
  • Sowas wie das Harfenspiel in „Baby“ geht allerdings gar nicht. Mit dem Klang kann ich überhaupt nichts anfangen.
  • Über Lyrics schreibe ich ja eher ungern, vor allem da ich da erst nach einiger Zeit wirklich drauf achte, aber ein erster Blick ins aufklappbare Booklet (wer mir sagen kann, wie das bei CDs wirklich heißt, kommt in meine Blogroll) und das simultane Musiklauschen und Songtext mitlesen eröffnet einige Dinger Richtung Lovesong und generell eher Themen, die dem Downtempo zuzuordnen wären. Und genau weil ich diese nicht in Worte fassen kann, werde ich wohl niemals Musik-Journalist. Naja, gibt Schlimmeres. Man kann die Musik auf jeden Fall auch ohne Textverständnis genießen.

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