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Von einem ziemlich ereignisarmen Umzug

Ich habe heute meinen Umzug beendet, der recht schnell innerhalb zweier Tage abgelaufen ist. Während gestern die Möbel aufgebaut wurden, hieß es heute meine Kleidung, einige Elektrogeräte, Geschirr und den ganzen Kram eben in die Stadt zu schaffen, in der ich nun seit über einem halben Jahr studiere. Das bedeutet vor allem, dass ich jetzt mein Geld vor allem für Miete und Essen ausgeben muss. Andererseits, dass mir pro Uni-Tag, insgesamt zwei Stunden Bus- bzw. Zugfahrt erspart bleiben, was besonders deshalb großartig ist, weil ich an drei Tagen überhaupt nur 90 Minuten Uni habe.

Nun gut, Umzug. Man hört ja teilweise unglaublich verrückte Geschichten über Umzüge. So verrückt, dass ich sie mir anscheinend nicht merken konnte, was ich ein bisschen schade finde. Denn gegen ein kontrastierendes Beispiel an dieser Stelle hätte ich nichts gehabt. Aber dann muss es ein simpler Bericht wohl oder übel tun.
Hilfe bei der ganzen Arbeit hatte ich von meinem Bruder, meinem Vater und meiner Mutter,  meiner zukünftigen Mitbewohnerin und meinem Onkel, der mir schon beim Kauf der Möbel unter anderem durch Bereitstellung seines Autos und Anhängers sehr behilflich war. Meine neue Wohnung liegt anscheinend an einer der Hauptverkehrsstraßen der Uni-Stadt, was es umso erfreulicher macht, dass wir ohne Probleme zwei Parkplätze direkt vor dem Haus bekommen haben; hat vielleicht etwas mit Karma zu tun, denn meine Wohnung liegt im zweiten Stock und es gibt keinen Aufzug. Natürlich könnte ich jetzt davon erzählen, wie wir meine neuen Möbel aufgebaut haben – also en detail, aber das spare ich jetzt einfach mal aus. Vier Stunden hat das ganze etwa gedauert, dann waren die Möbel hochgetragen und Bett, Schreibtisch, Schrank und Regale waren aufgebaut. Bin mir nicht sicher, ob es durch sechs Leute tatsächlich wesentlicher schneller ging oder sie sich eher im Weg gestanden haben; bei 15 qm Zimmergröße zumindest eine Möglichkeit.

Heute ist dann eben noch der „Inhalt“ in mein Zimmer gekommen, außerdem wurde ein Griff an den Schrank geschraubt und mein Stuhl zusammengebaut. Ach ja, und heute morgen musste ich natürlich zuerst mein ganzes Zeug zusammenpacken. Bin ja bekanntlich eher der Last-Minuit Mensch. Hat dennoch keine vier Stunden gedauert, wäre wohl auch bedenklich gewesen.

Ich bin nun auf jeden Fall unheimlich glücklich, über den (hauptsächlich) reibungslosen Ablauf (ein Regal, von dem ich gedacht hätte, ich hätte es gekauft, war es irgendwie doch nicht), meine nette Mitbewohnerin und die tolle Lage der Wohnung, für die auch über den Verkehrslärm hinwegsehen kann. Aber für solche Situationen gibt es schließlich Kopfhörer.

3 Gedanken zu „Von einem ziemlich ereignisarmen Umzug

  1. Henry

    Ja, da hattest du echt Glück, dass es so schnell ging. Schon allein in ein neues Zimmer im selben Haus einzuziehen, ist stressig genug und verschlingt Unmengen an Zeit.

    Antwort
  2. Christian

    Mein Umzug in die Studiumsstadt vor nem halben Jahr lief ähnlich ab, mit viel Hilfe von den Verwandten und erschreckend unkompliziert – trotz den 350 Kilometern Wegdifferenz🙂

    Antwort
  3. DerGraf Autor

    @Henry: Jo, ohne die zahlreichen Helfer hätte ich ewig gebraucht. Vor allem da mein Lattenrost komplett aus Einzelteilen zusammengebaut werden musste und ich generell so überhaupt nicht den Typus des Heimwerkers entspreche.
    @Christian: Oh, da hast du ja mehr Distanz als ich zurücklegen müssen. Wobei alles, was ich gebraucht hatte, nur 30 km entfernt zwischengelagert war und nicht von zu Hause kommen musste.

    Antwort

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